Gaming – ein Hobby, das Millionen fasziniert. Doch was steckt dahinter? Eine Antwort auf diese Frage geben wir in Game Changer. In den Workshops tauchen Schüler*innen in die Welt der Videospiele ein. Sie lernen, wie Spiele entstehen, und setzen sich kritisch mit dem eigenen Spielverhalten auseinander. Um richtig tief ins Gaming einzutauchen, entwickeln sie noch dazu eigene Spiele. Damit ist Game Changer eine Erfahrung, die zum Nachdenken und Mitmachen anregt.
Projekt
Game Changer ist ein Projekt, das wir im Auftrag des Service Bureau Jugendinformation umsetzen. Dahinter stehen sieben Workshops pro Jahr. Jeder Workshop erstreckt sich über eine Schulwoche und beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen des Game-Designs. Mit Unterstützung von Game-Design-Expert*innen und angeleitet durch unsere Pädagog*innen erlernen die Teilnehmenden spielerisch die wichtigsten Mechaniken von Videospielen. Dabei beleuchten sie vor allem auch den Einsatz von „Dark Patterns“. Das sind gezielt eingesetzte Designelemente, die Spielende ans Spiel binden. Genau deshalb geht mit ihnen auch ein erhöhtes Suchtpotenzial einher. Darüber klärt Game Changer die Jugendlichen auf. Vor dem Hintergrund von Spielmechanismen wie diesen reflektieren die jungen Teilnehmenden auch ihr eigenes Gaming-Verhalten. So setzen sie sich kritisch mit Vor- und Nachteilen des Mediums auseinander.
Ist der Grundstein in der Theorie damit gelegt, geht es in die Praxis: In Teams entwickeln die Teilnehmenden ihre eigenen Spiele. Von der Idee über die Gestaltung bis hin zur technischen Umsetzung lernen sie, wie aus kreativen Konzepten interaktive Erlebnisse werden. In Begleitung unserer Pädagog*innen arbeiten sie als Entwickler*innen, Designer*innen und Tester*innen zusammen. Durch die Verbindung von Kreativität und kritischer Reflexion schafft es Game Changer, einen nachhaltigen Bildungsansatz zu etablieren. Der Abschluss der Workshopwoche ist ein besonderes Highlight: Die entwickelten Spiele werden präsentiert und gemeinsam getestet.
Mehrwert
Game Changer zeigt jungen Menschen nicht nur, wie Spiele aufgebaut sind. Es geht deutlich weiter: Game Changer verschafft jungen Menschen ein tiefes Verständnis für Mechanismen, auf denen ihr eigenes Spielverhalten gründet. Damit wirkt sich der Workshop auf besondere Art auf das Bewusstsein der Teilnehmenden aus: Sie entwickeln eine reflektierte Haltung zum Gaming und erkennen die teils manipulativen Strategien, die hinter Spielen stecken können. Neben Kompetenzen wie analytisches Denken, Problemlösungsfähigkeit und Teamwork profitieren die Jugendlichen also auch auf persönlicher Ebene: Sie lernen sich selbst und ihre Mediennutzung bewusster wahrzunehmen. Damit zeigt Game Changer, wie pädagogische Arbeit und Gaming-Kultur zusammenfinden, um Jugendliche zu stärken und sie auf kreative Weise für ein gesundes Spielverhalten zu sensibilisieren.
Die Workshopwoche ist vollfinanziert von der hkk Krankenkasse aus Bremen.
Interesse? Hier sind unsere Rahmenbedingungen:
📚 ab Schuljahrgang 8, bis Schuljahrgang 11
🗓 1 Projektwoche in den Räumlichkeiten der Schule
👩🎓 mindestens 25 Schüler*innen im Klassenverband oder als Gruppe
💻 IPads und Internet stellt die Schule
Möchten Sie mehr erfahren oder einen Workshop in Ihrer Schule umsetzen? Dann freut sich Daniel auf Ihre Anfrage unter:
daniel@vomhoerensehen.de
Die Schule ist beendet, der Abschluss in der Tasche und jetzt? Was kommt als nächstes? Was mit IT? Das scheint ja irgendwie wichtig zu sein. Aber ist das nicht was für Mathe-Nerds? Und arbeiten da nicht nur Männer? Oft sind es Gedanken wie diese, die gerade jungen Frauen durch den Kopf schwirren, wenn sie sich mit ihrem Berufseinstieg befassen. Dass viel mehr hinter der IT steckt, als es den meisten bewusst ist, zeigen wir mit unserem Projekt TandemPower.
Projekt
Mit TandemPower denken wir Berufsorientierung neu! Ziel ist es, Schnittstellen zwischen Schulen und Unternehmen aus Bremen zu schaffen. Im Tandem tauchen sie gemeinsam in die Arbeitswelt ein. An zwei Tagen reflektieren insgesamt 25 Schüler*innen gemeinsam mit fünf Unternehmens-Mitarbeitenden die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, entdecken IT-Berufe in der Praxis und lernen die Stärken des jeweils anderen kennen. Dabei kratzen sie aber nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen tief rein. Sie gestalten im Tandem zukunftsgewandte Berufsbilder, brechen dafür bestehende Klischees auf und denken die Arbeitsweise in der Zukunft mit. Sie legen also erste Grundsteine für eine freie und genderneutrale Berufswahl. Berufliche Freiheit verlangt aber auch nach Orientierung. Deshalb legen wir mit TandemPower auch Wert darauf, den Schüler*innen bewusst zu machen, welche Kompetenzen in ihnen stecken. Angeleitet durch kreative Methoden arbeiten sie ihre Stärken heraus und verorten gemeinsam mit ihrem jeweiligen Tandem, in welchen IT-Berufen sie diese einsetzen könnten. TandemPower wirkt damit dem Fachkräftemangel entgegen und fördert Nachwuchskräfte im Land Bremen. Ins Leben gerufen und konzipiert haben wir TandemPower gemeinsam mit bremen digitalmedia. Bisher gab es zwei Durchgänge mit insgesamt zwanzig Workshops.
Der dritte Durchgang ist bereits in Planung.
Leistung
Details zur Leistung
Hinter TandemPower steht eine starke und mittlerweile mehrjährige Zusammenarbeit zwischen uns und dem Branchenverband bremendigital media. Durch ihr Netzwerk in die Bremer Unternehmenswelt und unsere Verbindungen zu Bremer Schulen ist es uns gelungen, ein ganzheitliches Projekt zu entwickeln, das die Bedürfnisse beider Zielgruppen mitdenkt. Ganzheitlich ist TandemPower auch deshalb, weil sich der Vernetzungsgedanke nicht nur in den Workshops wiederfindet, sondern auch in vielen weiteren Formaten. Es gibt eine umfangreiche Projektwebsite, eine kompetitive Web-App und ein Auftakt- sowie Abschluss-Event zu jedem Projektdurchlauf. All diese Formate bestärken das zentrale Ziel von TandemPower: Schulen und Unternehmen sowie Schüler*innen und Mitarbeitende nachhaltig miteinander zu verbinden. Zudem behandeln wir aktuelle Themen der Berufsorientierung: Wir räumen mit alten Berufsklischees auf, machen tiefsitzende Geschlechterrollen sichtbar, sensibilisieren für Diversität, hinterfragen Altershierarchien und zeigen zukunftsorientierte Arbeitsweisen. An zwei Tagen setzen wir dafür verschiedene Kreativmethoden ein – zum Beispiel den IT-Parcours, den Klischee-Check oder das Tandem-Workout. So machen wir komplexe und schwere Themen fassbar und arbeiten sie kreativ auf.
TandemPower ist Teil von Future Spark, unserem Dach für alle Angebote, die junge Menschen auf die Arbeitswelt von heute und morgen vorbereiten. Unter Future Spark bündeln wir Projekte, aber auch Beratung, kreative Formatentwicklung und Fachveranstaltungen. Alles mit einem Ziel: Junge Menschen dabei zu unterstützen, neue berufliche Wege zu entdecken, Kompetenzen aufzubauen und mutig in die Zukunft zu gehen. Entdecken Sie Future Spark hier.
Fragen wir junge Menschen, was die Kultur- und Kreativwirtschaft ist, so begegnen uns oft ratlose Blicke. Einigen von ihnen kommen immerhin die klassisch kreativen Berufe aus Kunst und Theater in den Sinn. Die meisten haben jedoch keine Ahnung. Ihnen ist die berufliche Vielfalt und die Attraktivität der Kultur- und Kreativwirtschaft unbekannt. Deshalb ist es auch naheliegend, dass der Branche der Nachwuchs fehlt. Dieser Herausforderung möchten wir uns stellen: Mit den Tomorrow Studios möchten wir junge Menschen für Branchen begeistern, in diesem Fall für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Denn in ihr steckt mehr, als viele vermuten.
Projekt
Wir haben die Tomorrow Studios mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen zu zeigen, dass es auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) einiges zu entdecken gibt. Bisher fehlte es an einem Format, das die KKW überhaupt greifbar und zugänglich macht, das auch auf die nicht typisch kreativen Berufe hinweist und das die vielfältigen Anknüpfungspunkte der Branche aufzeigt. Diese Lücke füllen die Tomorrow Studios. Als spielerischer Digital-Parkour führen sie Jugendliche über einen Tag hinweg durch sechs Studios. In den Studios werden die Jugendlichen über unterschiedlichste Kreativmethoden dazu motiviert, sich mit der KKW auseinanderzusetzen. Von Comic-Session über Virtual Reality-Erfahrung bis hin zu Gruppen-Challenges gibt es viel zu erleben. Dadurch lernen die Jugendlichen die Branche nicht nur intensiv kennen, sie erfahren auch, welche Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sie bereithält. Mit 60 Schüler*innen eines elften Jahrgangs haben wir die Tomorrow Studios bereits als Prototyp bei uns in den Pusdorf Studios auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis ist mehr als vielversprechend: Der Projekttag hat die KKW bei allen Teilnehmenden in Sachen beruflicher Zukunft auf den Plan gerückt. Konzipiert und umgesetzt haben wir die Tomorrow Studios als Umsetzungspartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Gemeinsam mit ihnen suchen wir aktuell auch nach weiteren Möglichkeiten zur Realisierung. Ist Ihr Interesse geweckt, melden Sie sich also gerne bei uns!
Mit Unterstützung der IGP-Förderung des BMWK entwickeln wir das Tomorrow Studios-Framework gerade zu einem modularen Konzept weiter, das sich flexibel auf andere Branchen übertragen lässt. Zwei weitere Durchgänge in 2025 – einer mit Schwerpunkt Musik, einer mit Schwerpunkt KI – haben bereits gezeigt, dass das Konzept Jugendliche begeistert und sie neugierig auf neue berufliche Möglichkeiten macht.
Leistung
Details zur Leistung
Hinter den Tomorrow Studios steht ein ganzheitlicher Prozess aus Recherchephase, Multiplikator*innen-Workshop, quantitativer Umfrage und Netzwerkarbeit. Entstanden sind sie im Rahmen des Creative Lab #6 zur Nachwuchskräftegewinnung, hinter dem das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes steht. Im Wissen um unsere Erfahrung in Projekten mit jungen Menschen und unsere Expertise zum Thema „Berufsorientierung“ haben sie uns als Umsetzungspartner dazu geholt. Bereits zu Beginn des Prozesses wurde uns klar, dass ein Format zur Begeisterung junger Menschen für die KKW einen Ansatz braucht, der die KKW ganzheitlich denkt. Es sollte weniger um vollumfängliche Informationen zu jeder einzelnen Teilbranche gehen, als vielmehr um grundsätzliche Aha-Momente, die deutlich machen, dass mehr hinter der KKW steckt als vermutet. Diese grundsätzliche Erkenntnis konnten wir im Austausch mit Verbandsvertreter*innen und Branchenakteur*innen verfestigen. Gemeinsam mit ihnen und dem Kompetenzzentrum haben wir im Rahmen eines von uns konzipierten und durchgeführten Workshops erste Formatideen entwickelt, die die KKW insgesamt in den Blick nehmen. Um den Ergebnissen aus dem Workshop eine breitere Basis zu geben, haben wir sie in einer deutschlandweit gestreuten Online-Umfrage erneut abgefragt. Beide Formate, Workshop wie Umfrage ergänzt durch Netzwerkarbeit, haben uns zu den Tomorrow Studios KKW inspiriert. Ihre Besonderheit liegt in der Studio-Logik, die sie verfolgen. Alle Studios zielen auf unterschiedliche Erfahrungsebenen ab und bieten damit eine immersive sowie multimediale Erfahrung. Um sie zu ermöglichen, haben wir eindrucksvolle VR-Videos mit unterschiedlichen Berufstätigen aus der KKW produziert, hochwertige Workshopmaterialien für jedes Studio angefertigt und Methoden und Themen innovativ miteinander kombiniert – all das mit viel Liebe zum Detail. Neben der Konzeption und Organisation haben wir auch die Umsetzung des Prototypen übernommen. Wir haben den Projekttag moderiert und die Studios methodisch angeleitet. Insgesamt steht hinter den Tomorrow Studios eine co-kreative Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteur*innen aus der Branche.
Die Tomorrow Studios sind Teil von Future Spark, unserem Dach für alle Angebote, die junge Menschen auf die Arbeitswelt von heute und morgen vorbereiten. Unter Future Spark bündeln wir Projekte, aber auch Beratung, kreative Formatentwicklung und Fachveranstaltungen. Alles mit einem Ziel: Junge Menschen dabei zu unterstützen, neue berufliche Wege zu entdecken, Kompetenzen aufzubauen und mutig in die Zukunft zu gehen. Entdecken Sie Future Spark hier.
Im Jahr 2050 ist Alex, die Projektleiterin unseres Projekts „BeBe Robot“, 64 Jahre alt und hoffentlich noch nicht pflegebedürftig. Ihre Angehörigen und Freunde sind es hoffentlich auch nicht. Aber was, wenn doch? Wie sieht Pflege dann überhaupt aus? Welchen Einfluss hat Robotik auf die Pflege? Ist es eher eine Chance oder eine Herausforderung? Es gibt viele Fragen, Ängste und Hoffnungen, wenn es um die Zukunft der Pflege geht. Schon heute versuchen Menschen Lösungen dafür zu entwickeln. Auch wir durften Teil dieser Lösungssuche sein. Im Auftrag der Pflegewissenschaften der Uni Osnabrück haben wir ein innovatives und immersives Planspiel entwickelt, das sich mit dem Einsatz von Robotik in der Pflege der Zukunft befasst.
Projekt
Auf der Suche nach einem Tool zur Wissenschaftskommunikation kam die Uni Osnabrück auf uns zu. Dieses Tool sollte über den Einsatz von Robotik in der Pflege der Zukunft informieren. Das aber nicht über Einweg-Kommunikation, sondern über Austausch. Gleichzeitig sollte das Tool wissenschaftliche Erkenntnissen aus drei vorangegangenen Szenarienanalysen aufgreifen. Diese Grundanforderungen im Blick entschieden wir uns für ein spielerisches Format: das multimediale Planspiel. Entwickelt haben wir es in intensiver Zusammenarbeit mit den Wissenschaftler*innen der Uni Osnabrück. In dem Spiel reisen die Spielenden in die Zukunft. Dort angekommen müssen sie herausfinden, wie Robotik in der Pflege im Jahr 2050 sinnvoll eingesetzt werden kann. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen, um diese Aufgabe mit Perspektivwechsel und auf Augenhöhe zu meistern. Das Spiel kombiniert analoge mit digitalen Elementen, darunter ein illustrierter Stadtplan, Videos, QR-Codes und Quiz-Formulare. Eine KI namens „BeBe Robot“ leitet die Spieler*innen via Videosequenzen durch das Spiel und stellt Challenges und Rätsel. Am Ende öffnen die Spielenden eine Zeitkapsel, um ihre Erkenntnisse mit in die Gegenwart zu nehmen. Das Spiel richtet sich an Interessensgruppen aus der Pflege wie Politiker*innen, Wissenschaftler*innen, Pflegefachpersonen, Auszubildende und IT-Expert*innen. Somit kann es vielfältig auf Pflegekonferenzen, in Seminaren, in Workshops oder an Berufsschulen sowie im Rahmen von Weiterbildungen eingesetzt werden.
Leistung
Details zur Leistung
Zeitgemäße Wissenschaftskommunikation braucht für uns Transparenz, Beteiligung und niedrigschwellige Zugänge. All diese Eigenschaften bringt das multimediale Planspiel aus unserer Sicht mit sich. Außerdem führt das Format mehrere unserer Kompetenzen und Leidenschaften zusammen: Beteiligungsprozesse, Gamification und Filmproduktion. Entwickelt haben wir es in mehreren Workshops mit Wissenschaftler*innen der Uni Osnabrück und der Zielgruppe selbst. Gemeinsam haben wir versucht, drei verschiedene Zukunftsszenarien in Form von Stadtplänen zu visualisieren. Dabei und im gesamten Prozess sind wir immer wieder auf Herausforderungen gestoßen: Wie sehen Objekte aus, die es heute noch gar nicht gibt? Wie sehen die Menschen in 2050 aus? Und wie lässt sich ihr gesellschaftliches Zusammenleben darstellen? Diesen Fragen haben wir uns in Zusammenarbeit mit einer Diversity-Managerin gestellt und diversitätssensible sowie zukunftsweisende Darstellungsformen entworfen. Mit ihr gelang es uns auch, Rollenkarten zu texten, die verschiedene Diversity-Dimensionen berücksichtigen. Ebenso herausfordernd wie die Visualisierungen fanden wir auch das Maß zwischen Ernsthaftigkeit und Spielvergnügen. Indem wir in einem offenen Prozess immer wieder Feedback und Reflexion einfließen ließen, gelang es uns jedoch eine ausgewogene Balance zu finden. Durch gezielte Testing-Workshops des Prototypens konnten wir auf einer Pflegekonferenz in Osnabrück wertvolle Erkenntnisse für die nächste Entwicklungsphase generieren. Wir sind sehr stolz, das Projekt begleiten zu dürfen und freuen uns auf die Fertigstellung Ende 2023.
Alexis ist 74 und seit 6 Jahren Nachbarschaftshelferin in Bremen. Sie widmet ihre Zeit und ihre Kraft leidenschaftlich dieser wertvollen Arbeit, weil sie der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte und dabei auch noch ein kleines Taschengeld dazu verdient. Doch seit der Corona-Pandemie gibt es leider immer weniger Nachbarschaftshilfen wie Alexis in Bremen. Dadurch können viele ältere oder beeinträchtige Menschen nicht mehr allein zu Hause wohnen. Um das zu ändern, haben wir für die „Bremer Dienstleistungszentren“ die Kampagne „Nachbarschaftshilfe ist mehr“ entwickelt und Alexis wie auch andere Ehrenamtliche ihre persönlichen Geschichten erzählen lassen.
Projekt
Eine klassische Werbekampagne ist für uns kein Thema. Eine Kampagne, bei der Menschen im Mittelpunkt stehen, dafür umso mehr! Und genau darauf zielte die Zusammenarbeit mit den Bremer Dienstleistungszentren ab. Es ging darum, eine soziale Herausforderung über eine soziale Idee zu lösen. Entstehen sollte eine Kampagne, die auf die sinnvolle und erfüllende Arbeit der Nachbarschaftshilfe aufmerksam macht. Dabei sollte nicht nur die Kampagne selbst menschzentriert sein, sondern auch der konzeptionelle Prozess davor. Für uns genau der richtige Ansatz: In einem partizipativen Prozess haben wir mit den Bremer Dienstleistungszentren deshalb erst einmal wertvolles Wissen zum Thema zusammengetragen. Darauf aufbauend haben wir in einem zweiten Schritt eine ganzheitliche Kampagne konzipiert, die mehr als nur die alltäglichen Aufgaben beschreibt. Die Kampagne sollte Herzen berühren und den Blick auf die wahre Bedeutung der Nachbarschaftshilfe öffnen. Und das tut sie auch! Unsere Kampagnenclips, Plakate, Postkarten und Online-Anzeigen erzählen Geschichten von Hoffnung und Zusammenhalt mit einer Prise Humor.
Leistung
Details zur Leistung
Für uns als soziale Medienagentur war das Projekt „Nachbarschaftshilfe ist mehr“ eine Herzensangelegenheit. Wir sehen in Nachbarschaftshilfe großes Potential für ein erfülltes Miteinander und eine bessere Zukunft. In Zeiten, in denen die Welt scheinbar immer mehr auseinanderdriftet, glauben wir an die Kraft der Nachbarschaft, die Menschen zusammenbringt und unterstützt. Bei der Umsetzung des Projektes legten wir deshalb besonderen Wert darauf, genau das herauszustellen. Uns war es wichtig, die Geschichten der Menschen einzufangen und in der Kampagne widerzuspiegeln. Damit wollten wir nicht nur die Zielgruppe ansprechen, sondern auch die Mitarbeitenden der Dienstleistungszentren stärken. Indem wir sie zu Botschafter*innen der Kampagne erklärten, bezogen wir sie aktiv in einem Empowerment-Prozess mit ein. So konnten sie die positive Veränderung selbst vorantreiben. Nichtsdestotrotz bestand eine der größten Herausforderungen darin, den Kern der Botschaft zu erfassen und sie auf vielfältige Weise zu kommunizieren. Die Menschen in Bremen sollten die Kampagne nämlich nicht nur sehen, sondern sie auch spüren. Lösen konnten wir diese Herausforderung mit der Entwicklung des Claims „Nachbarschaftshilfe ist mehr“. Mit ihm konnten wir die Mehrdimensionalität der Hilfsbereitschaft verdeutlichen und die Zielgruppe direkt ansprechen. Um den Zentren auch über den Kampagnenlauf hinaus die Möglichkeit zu geben, die Botschaft weiterzutragen, haben wir ihnen einen Werkzeugkoffer zusammen gestellt. Er erklärt nicht nur die Handhabung der Materialien, sondern beinhaltet auch ein Design Manual. Außerdem haben wir ihnen in einem Social Media-Workshop wertvolles Wissen mitgegeben, mit dem sie die Kräfte der digitalen Welt für ihre ehrenamtliche Mission nutzen können. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Arbeit einen Beitrag geleistet haben, um die Nachbarschaftshilfe in Bremen wiederzubeleben.
Was wir erleben, macht uns aus. Unsere Erfahrungen bestimmen unsere Identität. Das gilt für die einzelne Person genauso wie für die Gesellschaft. Für die einzelne Person ist es allerdings oft leichter, die eigene Vergangenheit zu erinnern. Für die Gesellschaft hingegen kann es herausfordernd sein. Mit detecting the past haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Zusammen mit dem Focke Museum, dem Denkort Bunker Valentin und Jugendlichen aus zwei Bremer Oberschulen haben wir uns auf Spurensuche durch Oslebshausen und die Neustadt begeben. Dabei sind wir weniger unseren Augen, als vielmehr unserem Hörsinn gefolgt. Wir haben zugehört, selbst gesprochen und die Vergangenheit durch Gespräche in die Gegenwart geholt.
Projekt
Wo es um Identität geht, da geht es um Menschen. Deshalb haben wir in detecting the past besonderen Wert darauf gelegt, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam als Projektgruppe aus Schule, Museum, Denkort und Agentur trafen wir an vielen Stationen unserer Spurensuche auf Zweitzeug*innen. Sie unterstützten uns bei der biografischen Arbeit mit verschiedenen betroffenen Personen und beantworteten geduldig alle unsere Fragen: Wie haben die Menschen in unserer Stadt den Zweiten Weltkrieg erlebt? Woher kamen die betroffenen Personen und aus welchen Gründen? Welche anderen Rüstungsstandorte und Lager gab es in Oslebshausen und der Neustadt während der NS-Zeit? Und was befindet sich heute an diesen Orten? Doch noch wichtiger als unsere Fragen und ihre Antworten war, dass sie uns an ihren Geschichten und Emotionen teilhaben ließen. Dadurch wurde die Vergangenheit für uns emotional greifbar. Zuzuhören und sich in sie hineinzuversetzen waren die Hauptziele unserer Arbeit, um die Vergangenheit aufzudecken. Darüber hinaus war es uns aber auch wichtig, das Damals im Heute zu verankern. Indem die Schüler*innen ihre Gedanken mit Audiorekordern festhielten, stellten sie diese Verbindung her. Das Ergebnis sind Field-Recordings, Audiointerviews und ein digitales Logbuch. Sie sind das, was die Geschichte Bremens auch für andere nahbar macht. Ausschnitte des Logbuchs werden im Focke Museum in Form einer Ausstellung präsentiert und sind dort zu hören.
Leistung
Details zur Leistung
decting the past begibt sich auf die Spuren unserer nationalsozialistischen Vergangenheit. Damit ist das Thema an sich schon hochsensibel. Durch unseren Zugang über den Austausch mit Zweitzeug*innen wurde dieses Thema noch sensibler. Gemeinsam mit allen Beteiligten ist es uns dennoch gelungen, einen Raum voller Respekt, Feingefühl und Menschlichkeit zu schaffen. In diesem sicheren Raum konnten offene Gespräche geführt und Gefühle gezeigt werden. Nicht zuletzt dadurch fühlten sich die Schüler*innen auch dazu ermutigt, ihre Gedanken zu teilen und sogar für Außenstehende festzuhalten. Zusätzlich zur medienpraktischen Begleitung haben wir die zwei Workshops, aus denen sich detecing the past zusammensetzte, mit der Kamera begleitet. Entstanden ist eine Multimediastory, die unter die Haut geht. Sie ist im Stadtlabor des Focke Museums zu sehen.
Lange Zeit gehörte es zu ihrem Alltag die eigene Lebensgeschichte geheim zu halten, aus Scham, aus Angst. Denn Abhängigkeit und Sucht sind auch heute noch gesellschaftliche Tabus. Bei der Wilden Bühne ist das anders. Hier finden Menschen mit Suchthintergrund einen Safe Space, in dem sie ihre Erfahrungen offen und ehrlich zeigen können – als Schauspieler*innen auf der Bühne. Mit dieser Form der Theaterarbeit ist die Wilde Bühne einmalig. Gemeinsam mit dem Ensemble ist es uns gelungen, genau das in einen emotional sehr berührenden Portraitfilm festzuhalten.
Projekt
Die Wilde Bühne ist mutig, denn sie versucht mit Tabus und Stigmatisierungen von Abhängigkeit und Sucht zu brechen. Sie ist authentisch, denn sie agiert über eigene, sehr persönliche Erlebnisse. Sie ist nahbar, denn sie kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher. Und sie ist kreativ, denn sie setzt Schauspiel zur Vermittlung ein. Jede dieser Eigenschaften im Filmportrait sichtbar und vor allem auch spürbar werden zu lassen, war unser Hauptanliegen. Deshalb haben wir uns unseren vertrauten Netzwerkpartner und Filmemacher Michael Rüger dazu geholt. Gemeinsam haben wir Theaterproben und Aufführungen der Wilden Bühne begleitet. Unser Filmportrait gibt Einblick in die offene Atmosphäre im Theatersaal, die auch außerhalb der Bühne zum Grübeln, Reflektieren und Reden ermutigt. Herzstück des Films sind aber die Interviews mit der Leitung und den Schauspieler*innen. Absolut ehrlich berichten sie davon, was diese Form der Theaterarbeit für sie bedeutet und wie sie ihnen in ihrem Genesungsprozess hilft. Klar, dass dabei ein emotional sehr berührender Film entstand.
Leistung
Details zur Leistung
Zu Beginn des Produktionsprozesses waren wir uns darüber bewusst, dass es sich bei Abhängigkeit und Sucht um ein sehr wichtiges, aber auch sehr sensibles Thema handelt. Deshalb lag uns viel daran, insbesondere in den Gesprächen mit den suchterkrankten Schauspieler*innen einfühlsam und empathisch vorzugehen. Wir wollten ihnen vermitteln, dass die Tiefe und Intensität der Gespräche ganz bei ihnen liegt. Und dabei sind wir auf jede Menge Offenheit und Ehrlichkeit gestoßen. So konnten wir uns ein umfassendes Bild davon machen, was die Überzeugungen und Beweggründe der Wilden Bühne sind, die in ihrem Kern übrigens sehr nahe bei unseren Werten liegen. Wir sind überzeugt, dass durch die vertraute Zusammenarbeit ein Filmportrait entstanden ist, das nicht nur informiert, sondern vor allem berührt.
In eine virtuelle Welt eintauchen, die Perspektive wechseln, Diskriminierung nachempfinden. Das Projekt „Diverse Reality“ soll genau das möglich machen. Denn soziale Ausgrenzung und Diskriminierung passieren oft unbewusst. Auch in Bewerbungsprozessen. Deshalb wollen wir mit einem Virtual-Reality-Film für Diversity-Schulungen Bewusstsein schaffen und sensibilisieren.
Projekt
In Zusammenarbeit mit dem IQ-Netzwerk haben wir ein Schulungsmodul für diversity-sensible Personalauswahlverfahren entwickelt. Dieses Modul soll den Teilnehmenden helfen, Diskriminierung aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen zu können. VR-Anwendungen ermöglichen im Vergleich zu Frontalunterricht intensivere Lernerlebnisse. Durch das Eintauchen mit der VR-Brille in eine virtuelle Realität erfährt der ganze Körper die Situation, auch Mind-Body Connection genannt. Deshalb möchten wir die Lerninhalte für Schulungen im öffentlichen Dienst um eine VR-gestützte Anwendung erweitern. In einem interaktiven Online-Workshop mit Expert*innen aus dem Bereich „Diversity“ und „Personal“ haben wir Herausforderungen in und Visionen für Bewerbungsprozesse erarbeitet. Diese Workshops boten uns eine Grundlage, um ein geeignetes Drehbuch zu entwickeln. Ende 2021 soll ein Pilotfilm entstehen, der in Schulungen zum Einsatz kommt.
Leistung
Details zur Leistung
Wir arbeiten bedürfnisorientiert. Das heißt, wir entwickeln nicht einfach drauf los, sondern erarbeiten in Workshops die konkreten Bedarfe unserer Kund*innen und ihrer Zielgruppen. So auch in dem „Diverse Reality“-Projekt. Hier haben wir wichtige Stakeholder*innen in einem interaktiven Online-Workshop mit 30 Teilnehmenden aus den Fachbereichen „Diversity“ und „Personal“ zusammengebracht. Gemeinsam mit ihnen haben wir die Herausforderungen von Personalauswahlverfahren im öffentlichen Dienst im Kontext von Diversity unter die Lupe genommen. Mit Kreativtechniken gelang es uns die richtigen Fragen zu stellen, um an den Kern des Bedarfs zu kommen. Zum Einsatz kamen dabei auch kreative Tools wie „Miro“ oder „Padlet“. Durch sie konnten wir strukturiert und zugleich kollaborativ arbeiten – und waren mit Spaß bei der Sache. Dafür, dass die vielen Ideen und Workshopergebnisse in die Umsetzung gebracht werden, sorgt zurzeit die begleitende Projektkoordination. Mit Leidenschaft und Herzblut gehen wir gerade in die Endphase des Projektes: die Produktion des VR-Films.
Nicht nur vom Hörensagen, sondern dankenswerterweise vom Hören, Sehen und Erleben mit den eigenen Sinnen kann ich sagen, dass vomhörensehen mit ihrer Medienarbeit auf allen Kanälen, analog und digital, so einfühlsam wie professionell viel Gutes tut – chapeau! Es ist mir eine große Freude, mit Euch zusammenzuarbeiten. Weiter so!Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer
Gesund sein heißt nicht krank zu sein. Oder steckt doch mehr dahinter? In den Color Your Life-Workshops erarbeiten wir gemeinsam mit Jugendlichen, was es heißt, gesund zu leben. Die Jugendlichen setzen sich intensiv mit dem Thema auseinander, indem sie in nur einer Woche ihre eigenen Kurzfilme dazu produzieren.
Projekt
Color Your Life umfasst eine fünftägige Workshopwoche. Sie beginnt mit einem Einstieg in den Themenkomplex „Gesundheit“. Gemeinsam mit Gesundheits-Referent*innen erschließen sich die Schüler*innen ihre persönlichen Zugänge zu sozialer, psychischer, körperlicher und existenzieller Gesundheit. Im Anschluss erlernen sie spielerisch die Basics zu Filmdreh und Filmsprache, um dann möglichst schnell selbst aktiv werden zu können. Medienpädagog*innen und Filmemacher*innen unterstützen sie dabei, ihre Filmideen in Form zu bringen. Aus Schüler*innen werden eifrige Kamerafrauen/-männer, Regisseur*innen, Schauspieler*innen und Cutter*innen. Am letzten Tag der Workshopwoche bekommen die Filme ihren finalen Schliff, bevor alle Produktionen auf großer Leinwand einem Publikum präsentiert und damit noch einmal ganz anders erlebt werden. Das Gefühl der Filmpremiere greifen wir noch einmal auf, wenn wir alle teilnehmenden Schulen zum Abschlussevent einladen und sich die Schüler*innen von Projektpartner*innen, Presse und Interessierten feiern lassen können. Zu den Projektpartner*innen gehören die hkk Krankenkasse als Förderer und die Sportbünde Oldenburg, Delmenhorst, Wesermarsch, Ammerland und Friesland als Kooperationspartner.
Leistung
Details zur Leistung
Durch die kreative und medienbasierte Herangehensweise gelingt es Color Your Life Präventionsarbeit zu leisten, die wirkt. Wir können die Schüler*innen dazu motivieren, eine eigene Haltung zum Thema „Gesundheit“ zu entwickeln und sie darüber hinaus in einem Film festzuhalten. Unseren einfühlsamen Medienpädagog*innen gelingt es, eine außergewöhnliche Lernumgebung zu schaffen, bei der sich die Schüler*innen frei und eigenverantwortlich bewegen und ausleben können. Diese Atmosphäre setzt häufig verborgene Talente frei und kann dabei helfen neue Kompetenzen der einzelnen Schüler*innen zum Vorschein zu bringen. Das ist auch die besondere Kraft von Color Your Life: Wenn Kompetenzen wie Kompromissbereitschaft, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein freigelegt werden. Die Erfahrungen darüber, wie Filme technisch und erzählerisch realisiert werden, werden dabei fast schon zum Nebeneffekt.
vomhörensehen führt seit 2016 sehr kompetent, kreativ und zuverlässig die Workshops von Color Your Life durch. So werden daraus immer sehr gute und für die Schüler effektive sowie attraktive Workshops. Die guten Produktionsergebnisse spiegeln die intensive Auseinandersetzung der Schüler mit dem Themen „Gesundheit“ und „Medien“ wieder und erzeugen eine nachhaltige Wirkunghkk Krankenkasse
Bin ich schön genug? Bin ich cool genug? Bin ich überhaupt genug, so wie ich bin? Gerade Jugendliche stellen sich Fragen wie diese. Manche von ihnen sind leicht beantwortet. Manche sind es nicht. Manche können zu Krisen werden. Aber welche Auswege gibt es? Unser Kreativwettbewerb Ausweg Gesucht gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sich ganz individuell zu diesem Thema auszudrücken.
Projekt
Mit Ausweg Gesucht bewegen wir Jugendliche dazu, sich mit Krisen in ihrem Leben auseinanderzusetzen. Uns geht es darum, ihnen ein Ventil, aber auch Sprachrohr zu geben. Hier können Jugendliche ihre Gedanken und Meinungen loswerden. Sie können Gleichaltrigen Orientierung geben. Sie können sich aber auch mit Profis aus Kultur und Gesundheit vernetzen. Dem voraus geht die kreative Produktion eines eigenen Films, Songs, Textes oder Bildes. Nach Einsendeschluss werden alle Beiträge von unserer Jury mit Expertise und Feingefühl bewertet. Etwa zehn Beiträge werden in jedem Jahr auf einer Preisverleihung im Kino ausgezeichnet – Preisgelder über 7.000 Euro und Live-Act inklusive. Unabhängig von Auszeichnung oder nicht erhalten alle Teilnehmenden ein individuelles Feedbackschreiben. Denn jeder Beitrag verdient Wertschätzung. Bedingt durch die Corona-Krise wurden die Preisvergaben 2020 und 2021 ins Netz verlegt. Seit 2022 feiern wir wieder gemeinsam im Cineplex Cinespace.
Leistung
Details zur Leistung
Ausweg Gesucht ist eines unserer langjährigen Projekte. Nach nun schon 11 Jahren zeichnet sich unser Jugendwettbewerb heute durch eine routinierte, aber trotzdem wandelbare Kampagnenarbeit aus. Dazu gehört eine einfallsreiche Öffentlichkeitsarbeit, die dem Thema gerecht wird, und intensive Akquise- sowie Netzwerkarbeit, die die Zielgruppe überzeugt. Mit der Zeit zu gehen und junge Menschen, aber auch mögliche Multiplikator*innen immer wieder aufs Neue anzusprechen ist eine Stärke des Wettbewerbs. Zu Ausweg Gesucht gehört aber auch verlässliches Projekt- sowie Veranstaltungsmanagement, das sich vor allem in unserem mitreißenden Preisverleihungsevent widerspiegelt. Initiiert haben wir Ausweg Gesucht 2015 gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule. Mit ihnen setzen wir den Wettbewerb seither in enger Zusammenarbeit um. Von der Idee, Suchtprävention jugendgerecht und zeitgemäß anzugehen, konnten wir damals auch die hkk Krankenkasse überzeugen. Sie ist seither Förderer.
Es gibt manchmal völlig vom Zwang entriegelte Arbeitsprozesse. Man ist durch einen Workflow motiviert, der von Kreativität, Innovation und Professionalität bestimmt ist – und dem Gefühl, genau das Richtige zu tun. Das erlebe ich in der Arbeit mit vomhörensehen.Landesinstitut für Schule Bremen